Referenzen

2025 Weltfrauentag Hohenems

Abendmoderation, Moderation Podiumsgespräch und Keynote – Fotos: Stadt Hohenems

Frauengeschichten – Erinnern, Bewahren, Stärken: Warum wir uns erzählen müssen

Der Abend widmete sich der Frage, warum Frauen­geschichten so oft fehlen – und was es braucht, um sie sichtbar zu machen.
Ausgehend von historischen Verzerrungen zeigte die Keynote, wie Erinnern und Bewahren darüber entscheiden, wer Teil unseres kollektiven Gedächtnisses ist.
Dabei wurde deutlich, dass nicht nur große Namen Geschichte prägen, sondern auch persönliche Erfahrungen und leise Lebensgeschichten.
Im weiteren Verlauf des Abends gaben Frauen aus dem Projekt Stadtflüstern diesen Gedanken eine konkrete Stimme.
Anhand von Texten, Erzählungen und Gesprächen, verbunden mit Orten in Hohenems, wurde Erinnerung als lebendiger Prozess erfahrbar.
Musikalische Zwischenspiele öffneten Räume zum Innehalten.
Am Ende stand die Einladung, die eigenen Geschichten ernst zu nehmen – und Verantwortung dafür zu übernehmen, was weiterlebt.

2025 Moderation Erzählcafés

Abendmoderation Erzählcafe – Fotos: Maryna Liapina

2025 Festival St. Arbogast

Keynote – Fotos: SALON 13

Wissen weben wirken

In ihrer Keynote sprach Birgit Häusle über die Rückverbindung mit dem inneren Wissen – jenem feinen, oft überhörten Wissen, das im Körper und in der Erinnerung der Generationen verankert ist.
Ausgehend von ihrer eigenen Biografie zeigte sie, wie dieses Wissen im Laufe des Lebens leiser wird und doch nie verloren geht.
Sie spannte den Bogen von körperlicher Erinnerung und Epigenetik hin zur Bedeutung von Gemeinschaft und Beziehung.
Weben wurde als zutiefst menschliche Praxis sichtbar: als Aufbau von Verbindung, Vertrauen und gemeinsamem Sinn.
Erst aus dieser Verwobenheit entsteht Wirken – nicht aus Pflicht oder Mangel, sondern aus innerer Klarheit.
Die Keynote verstand Wirken als leisen, alltäglichen Beitrag zu Wandel – beginnend im eigenen Leben.

2024 TABU.auf.BRUCH – der Film im Spielboden

Abendmoderation und Moderation Podium – Fotos: SALON 13

Im Rahmen des Films TABU.auf.BRUCH moderierte Birgit Häusle ein Podiumsgespräch, das gesellschaftliche und persönliche Tabus in den Mittelpunkt stellte.
Im Dialog mit dem Filmemacher sowie Expertinnen aus Psychologie, Kulturarbeit und persönlicher Erfahrung wurden unsichtbare Regeln und deren Wirkung auf das Leben von Frauen* sichtbar gemacht.
Die Gesprächsführung verband fachliche Einordnung mit emotionaler Offenheit und schuf einen sicheren Raum für unterschiedliche Perspektiven.
Zentrale Themen wie Schweigen, Scham, mentale Gesundheit und Solidarität wurden differenziert beleuchtet.
In der Einbindung des Publikums öffnete sich der Diskurs weiter und wurde zur gemeinsamen Reflexion.
Das Podium verstand sich nicht als Abschluss, sondern als Einladung, Tabus aktiv zu hinterfragen und neue Formen des Zuhörens zu kultivieren.

2023 TABU.auf.BRUCH – die Veranstaltung

Tagesmoderation und Moderation Podiumsgespräch – Fotos: SALON 13

Im Rahmen der mehrtägigen Veranstaltung TABU.auf.BRUCH im stein.um.bruch übernahm Birgit Häusle die Moderation einzelner Programmpunkte.
Sie führte durch Gespräche, künstlerische Beiträge und Diskursformate, die gesellschaftliche Tabus sichtbar machten.
Im Fokus stand das Halten eines offenen und sicheren Raums, in dem sensible Themen wie Frauengesundheit, Care-Arbeit, Geld, Wut und Lust ausgesprochen werden konnten.
Durch eine klare, zugewandte Gesprächsführung verband sie unterschiedliche Perspektiven aus Kunst, Expertise und persönlicher Erfahrung.
Die Moderation trug dazu bei, Austausch, Reflexion und Vernetzung zwischen Publikum und Mitwirkenden zu ermöglichen.